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Aktuelles.

Kaninchenimpfung empfohlen.

Der Frühling ist da, mit ihm kommen die ersten Stechmücken ins Haus und in den Garten. Das heißt für unsere Kaninchen wieder einmal Impfzeit.

Es gibt zwei Erkrankungen, gegen die das Kaninchen geimpft werden kann:

Die Myxomatose ist eine Erkrankung, die durch Stechmücken übertragen wird. Die erkrankten Tiere haben geschwollene Augen und Nasenlöcher mit Sekretaustritt. Außerdem sind die Schleimhäute der Geschlechtsöffnungen betroffen. Es können massive Atembeschwerden auftreten. Sind Kaninchen infiziert, sind sie praktisch nicht mehr zu retten. Es wird empfohlen, die Tiere einzuschläfern, zumal sie als Ansteckungsgefahr für andere Tiere gelten. Die Impfung kann erstmalig im Alter von 4-6 Wochen durchgeführt werden. Dann muss nach 3-4 Wochen noch mal nachgeimpft werden. Diese Impfung hält 4-6 Monate, daher ist eine Auffrischungsimpfung im Herbst dringend angeraten. Da wir uns in der Nähe des Mains befinden, haben wir sehr viele Stechmücken in unserem Einzugsgebiet. Wir bemerken regelmäßige Seuchenzüge, in denen zahlreiche ungeimpfte oder nicht nachgeimpfte Tiere erkranken und eingeschläfert werden müssen. Auch die milden Winter tragen dazu bei, dass ein nahezu ganzjähriges Risiko besteht.

Die zweite Krankheit, gegen die ein Kaninchen geimpft werden sollte, ist die Chinaseuche, auch RHD (rabbit hemorrhagical disease) genannt. Dabei wird der Erreger durch Ausscheidungen von infizierten Kaninchen (meist Wildkaninchen) übertragen. Dies geschieht z.B. wenn Löwenzahn vom Feld gepflückt und an das Kaninchen zu Hause verfüttert wird. Die Impfung gegen RHD führen wir i.d.R. nur einmal im Jahr durch, meist geschieht das mit der Frühjahrsimpfung gegen Myxomatose zusammen.

Wie auch bei Hunden und Katzen verschicken wir auch für Kaninchen Impferinnerungen, sofern Sie damit einverstanden sind. So wissen Sie immer ganz genau, wann die nächste Impfung fällig ist.

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